Olympia in München: Der BHV blickt gespannt auf die Entscheidung

Am morgigen Samstag, 26. September, fällt die Entscheidung: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bestimmt in Baden-Baden, welche deutsche Stadt bzw. Region mit ihrer Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 ins internationale Rennen geht. Mit besonderer Spannung blickt der Bayerische Handball-Verband dabei nach München.
Der BHV hat sich bereits im vergangenen Jahr klar zur Münchner Bewerbung bekannt. Aus Sicht des Verbands bietet die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Bayern große Chancen für den Sport – unter anderem für die Weiterentwicklung von Sportstrukturen, die Stärkung des Ehrenamts sowie für neue Impulse im Jugend- und Breitensport.
Dass München und der Handball eine besondere Verbindung haben, zeigt sich nicht zuletzt an der Geschichte: Die Olympiahalle war bei den Olympischen Spielen 1972 Austragungsort des olympischen Handballturniers der Männer. Auch heute ist München regelmäßig Schauplatz großer Handballveranstaltungen. Mit der Handball-Weltmeisterschaft 2027 und dem SAP Garden stehen dabei bereits die nächsten sportlichen Höhepunkte bevor.
Auch in den vergangenen Monaten hat sich der BHV aktiv mit der Münchner Bewerbung auseinandergesetzt. Beim Fachgespräch zur Olympiabewerbung im Bayerischen Landtag brachten BHV-Präsident Georg Clarke und Vizepräsident Leistungssport Ben Schulze die Perspektive des bayerischen Handballs in den Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Sport ein. Im Mittelpunkt standen dabei die Chancen und Perspektiven einer möglichen Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele in Bayern.
„Olympische und Paralympische Spiele können weit über die eigentlichen Wettkampftage hinaus Impulse für den Sport setzen. Für uns als Bayerischer Handball-Verband ist dabei besonders wichtig, welche nachhaltigen Perspektiven für Vereine, Ehrenamt, Nachwuchs- und Leistungssport entstehen können“, so BHV-Präsident Georg Clarke.
Nach Abschluss der Prüfung durch die DOSB-Evaluierungskommission geht München mit einer starken Ausgangslage in die Entscheidung. Das Münchner Konzept erhielt mit 87,03 Punkten die höchste Bewertung der Kommission, vor Köln/Rhein/Ruhr (85,02) und Berlin (74,64 - offizieller Rückzug der Bewerbung am 25.09.2026). Die finale Entscheidung treffen am Samstag die Delegierten der außerordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung.




























