DHB verlängert Beach-Regionalstützpunkt
München bleibt auch 2026 zentraler Standort des Fördersystems Beachhandball

Der Deutsche Handballbund hat offiziell bestätigt, dass der DHB Beachhandball-Regionalstützpunkt Bayern auch im Sommer 2026 fortgeführt wird. Standort bleibt erneut München. Damit nimmt Bayern weiterhin eine wichtige Rolle innerhalb der bundesweiten Beachhandball-Struktur ein.
Mit der positiven Entscheidung würdigt der DHB die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre und sieht den Standort München als einen wesentlichen Baustein für die Weiterentwicklung des leistungsorientierten Beachhandballs auf regionaler und nationaler Ebene. Die enge Zusammenarbeit mit dem BHV wird damit konsequent fortgesetzt.
Was ist ein DHB Beachhandball-Regionalstützpunkt?
DHB Beachhandball-Regionalstützpunkte sind ein zentrales Element der Nachwuchs- und Leistungssportförderung im deutschen Beachhandball. Sie wurden im Sommer 2020 eingeführt und haben sich seitdem fest im Sommer-Trainingskalender vieler leistungsorientierter Athlet*innen etabliert.
In den Regionalstützpunkten trainieren während der Sommermonate regelmäßig:
- DHB-Kaderspieler*innen,
- Athlet*innen aus dem erweiterten Kreis der Nationalmannschaften,
- sowie ausgewählte Spieler*innen aus Landesauswahlen.
Der inhaltliche Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf individuellen und kooperativen Trainingsinhalten (z. B. Technik, Athletik, Entscheidungsverhalten), während kollektive Mannschaftsinhalte überwiegend im Rahmen von Nationalmannschafts-Lehrgängen trainiert werden.
Wozu dient der Regionalstützpunkt Bayern?
Der DHB Beachhandball-Regionalstützpunkt Bayern verfolgt das Ziel, leistungsorientierten Beachhandballer*innen aus Bayern und angrenzenden Regionen ein regelmäßiges Training auf hohem sportlichem Niveau zu ermöglichen.
Zentrale Funktionen des Stützpunktes sind:
- dezentrale Talent- und Leistungsförderung im Beachhandball,
- Reduzierung weiter Anfahrtswege zu zentralen DHB-Maßnahmen,
- Verbesserung der Durchlässigkeit zwischen Landes- und Bundesebene,
- frühe Identifikation und Entwicklung leistungsstarker Athlet*innen.
Das Trainingsformat eignet sich dabei ausdrücklich nicht nur für aktuelle Nationalspielerinnen, sondern auch für Athletinnen aus dem erweiterten Leistungsumfeld, die sich auf DHB-Niveau präsentieren und weiterentwickeln möchten.
Ziele und Ausrichtung für die Saison 2026
Mit der erneuten Anerkennung als DHB Beachhandball-Regionalstützpunkt sind für den Standort München klare Zielsetzungen verbunden:
- Durchführung regelmäßiger Stützpunkteinheiten zwischen April und August 2026,
- Training unter Leitung von qualifiziertem Trainerpersonal in Abstimmung mit dem DHB-Trainerstab,
- Förderung einer leistungsorientierten Trainings- und Entwicklungskultur,
- nachhaltiger Aufbau tragfähiger Beachhandball-Strukturen im Landesverband.
Ein starkes Signal für den Beachhandball in Bayern
Die Verlängerung des DHB Beachhandball-Regionalstützpunktes Bayern ist ein deutliches Signal für die sportliche Bedeutung und das Entwicklungspotenzial des Beachhandballs im Freistaat.
Sie schafft verlässliche Rahmenbedingungen für Spieler*innen, Trainer*innen und Strukturen – und stärkt zugleich die Verbindung zwischen Vereinsarbeit, Landesauswahl und Nationalmannschaft. Der BHV freut sich, diesen erfolgreichen Weg gemeinsam mit dem DHB auch im Jahr 2026 fortzusetzen.
Foto: just some streetart photography





























