Zum Abschied Hans Ebersperger
Der Bayerische Handball-Verband trauert um sein Ehrenmitglied Hans Ebersperger, der im Alter von 85 Jahren verstorben ist.

Mit Hans Ebersperger verliert der bayerische Handball eine Persönlichkeit, die unseren Sport über Jahrzehnte hinweg mit außergewöhnlichem Engagement, großer Verlässlichkeit und tiefer Verbundenheit geprägt hat. Sein Wirken reichte weit über seinen Heimatverein TSV Milbertshofen hinaus und hinterließ insbesondere im Handballbezirk Oberbayern sowie im Bayerischen Handball-Verband bleibende Spuren.
Bereits seit 1979 war Hans Ebersperger als Schiedsrichter aktiv und blieb dem Handballsport in dieser Funktion über mehr als drei Jahrzehnte bis 2014 treu. Darüber hinaus engagierte er sich viele Jahre als Spielleiter und Verantwortlicher der spielleitenden Stelle und sorgte mit großem organisatorischem und technischem Einsatz dafür, dass in Oberbayern Woche für Woche „der Ball rollen konnte“. Mit seiner gewissenhaften und zuverlässigen Arbeit im Hintergrund war er für Vereine, Schiedsrichter und Verantwortliche gleichermaßen ein geschätzter Ansprechpartner.
Auch in zahlreichen weiteren Funktionen brachte er seine Erfahrung und seine Leidenschaft für den Handball ein. Aufgrund seiner herausragenden Verdienste wurde Hans Ebersperger 2011 zum Ehrenmitglied des Handballbezirks Oberbayern sowie 2012 zum Ehrenmitglied des Bayerischen Handball-Verbands ernannt. Zudem gehörte er dem Erweiterten Präsidium des BHV an.
Besonders verbunden war Hans Ebersperger dem Handball in Oberbayern, was sich unter anderem auch in der Stiftung des Bezirkswanderpokals der Männer ausdrückte. Für seine außergewöhnlichen Verdienste wurde er im Laufe seines jahrzehntelangen Wirkens mit zahlreichen Ehrungen des BHV, DHB und BLSV ausgezeichnet – darunter der Ehrenring des Deutschen Handballbundes sowie die große Verbandsehrennadel in Gold mit Lorbeerblatt.
Mit Hans Ebersperger verliert die bayerische Handballfamilie einen engagierten Sportkameraden, der sich mit Herzblut, Leidenschaft und großer Loyalität für unseren Sport eingesetzt hat.
Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie, seinen Freunden und allen Wegbegleitern.





























